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Seit 2007 organisiert das «Mediation Support Project» (CSS und swisspeace, Bern) zusammen mit dem Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) und der «Mediation Support Unit» innerhalb der UN-Hauptabteilung «Politische Angelegenheiten» jährlich einen zweitägigen Workshop für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Vereinten Nationen. Der Workshop behandelt jeweils verschiedene Themen, die im Kontext von Mediationseinsätzen in Friedensprozessen relevant sind. 2009 vertiefte der Kurs die konzeptionellen und praktischen Aspekte des Managements von wirtschaftlichen Angelegenheiten in Mediationsprozessen; ein allgemeinen Überblicks über Kriegswirtschaft, organisiertes Verbrechen, wirtschaftliche Netzwerke, natürliche Ressourcen, die Verteilung von Wohlstand und fiskalische Angelegenheiten stand dabei im Zentrum. Es wurde sodann der Frage nachgegangen, welches die besten Handlungsweisen sind, wenn zentral gelenkte Massnahmen zum Staatsaufbau zu gewaltsamen Konflikten geführt haben. So ist etwa in Somalia die informelle Wirtschaft ein wichtiger Bestandteil der Bottom-up-Bemühungen zur Friedenssicherung, im Gegensatz zu den zentral gelenkten Top-down-Ansätzen zum Staatenaufbau.
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