 |
|
NZZ-Artikel
2012
2011
2010
2009
2008
2007
2006
2005
2004
2012
2011
2010
2009
- VBS-Chef Ueli Maurer sieht den Verfassungsauftrag gefährdet: Klagen des Verteidigungsministers über Unterfinanzierung der Armee an der Präsentation seiner ersten Jahresbilanz (29. Dezember 2009)
Den Departementschef, der findet, es stünden ihm für seine Aufgaben genügend Geldmittel zur Verfügung, sucht man wohl vergebens. Als besonders dramatisch schilderte anlässlich seines Jahresend-Mediengespräches die Situation einmal mehr der Vorsteher des Verteidigungsdepartements (VBS), Bundesrat Ueli Maurer.
- «Die Kasernen drohen zu verlottern»: Der Chef der Armee skizziert seine Position und kündigt einen Kurswechsel bei den militärischen Auslandeinsätzen an (29. Dezember 2009)
Armeechef André Blattmann muss bis Ende Januar benennen, welche Lücken bei Material und Infrastruktur dringend behoben werden müssen. Im Ausland soll die Armee künftig vermehrt im humanitären Bereich tätig sein.
- Lärm statt Debatte rund um die Armee (14. November 2009)
Kampfflugzeugbeschaffung und neuer Sicherheitspolitischer Bericht - rund um die Armee läuft derzeit vieles schief. Bundesrat und Parlament verbeissen sich in Detailfragen, während die dringend nötige Strategiedebatte nicht in Gang kommt.
- Kein Konzept in Sicht (1. November 2009)
Manches läuft falsch bei der Armee, selbst Optimisten sind ernüchtert. Und die Sicherheitspolitik befindet sich in einer kritischen Lage. Es mangelt an einer Strategiediskussion, schreibt Bruno Lezzi.
- Die Armee ist zu schwach, ein Militärbündnis ist nötig (25. Oktober 2009)
Zur Landesverteidigung ist die heutige Armee nicht mehr in der Lage. Wir müssen umdenken und uns militärisch verbünden – mit bilateralen Verträgen, schreibt alt Bundesrat Rudolf Friedrich.
- Bundesrat Ueli Maurer, welche Armee wollen Sie nun? (25. Oktober 2009)
Der VBS-Chef will auf den Kauf neuer Kampfflugzeuge verzichten, weil er Geld für andere Zwecke benötigt. So entsteht wohl kaum «die beste Armee der Welt», schreibt Felix E. Müller.
- Bundesrat zerzaust Ueli Maurers Armee-Pläne (18. Oktober 2009)
Ueli Maurer steht mit seinen Plänen zur Sicherheitspolitik im Bundesrat weitgehend allein da. Das zeigte die Diskussion zu seinem Entwurf des neuen Sicherheitspolitischen Berichts.
- Der Schweizer Kooperationswille zerschellt an «Atalanta» (25. September 2009)
Die Schweiz hält sich bei der Bekämpfung der Piraterie vor Somalia abseits. Das sinnvolle Prinzip «Sicherheit durch Kooperation» schlingert bös. (Von René Zeller)
- Im Schweizer Eigeninteresse: Vor der Debatte zur Beteiligung an der Anti-Piraten-Operation «Atalanta» in den eidgenössischen Räten (2. September 2009)
Der Entscheid des Parlaments über die Beteiligung der Schweiz an der Operation «Atalanta» gegen die Piraterie vor Somalia erscheint trotz Kommissionsmehrheiten offen. Die SP ist gespalten.
- Calmy-Rey attackiert Maurer (2. August 2009)
Aussenministerin Calmy-Rey wirft Verteidigungsminister Maurer vor, er führe die Armee in die Vergangenheit zurück und missachte frühere Beschlüsse des Bundesrats.
- Maurers Anti-«Atalanta»-Reflex: Problematische Äusserungen im Vorfeld des neuen Sicherheitspolitischen Berichts (10. Juli 2009)
Der für den Dezember erwartete neue Sicherheitspolitische Bericht müsse über die Ausrichtung der Armee in der Zukunft Aufschluss geben, betont Bundesrat Ueli Maurer bei jeder Gelegenheit. Äusserungen des VBS-Chefs zeigen, dass das für ihn offenbar nur selektiv gilt.
- Sicherheitspolitik als Interessenpolitik: Spektrum der nationalen Sicherheitsinteressen erweitern (7. Juli 2009)
Im Dezember soll der Sicherheitspolitische Bericht 2009 dem Bundesrat vorliegen. Der Autor plädiert dafür, Sicherheit als eine Herausforderung zu begreifen, die alle staatlichen Bereiche und Ebenen betrifft. Die zukünftige Sicherheitspolitik der Schweiz müsse deshalb auf das gesamte Spektrum der nationalen Interessen zielen. (Von Nationalrat Pius Segmüller (cvp., Luzern))
- Sicherheitspolitik im Zeichen der Globalisierung: Umstrittene Felder der schweizerischen Strategie (19. Juni 2009)
Das Center for Security Studies der ETH Zürich hat im Auftrag des Verteidigungsdepartements (VBS) eine interaktive Webplattform betrieben, die der Bevölkerung eine Beteiligung an der laufenden Überprüfung der sicherheitspolitischen Strategie ermöglichte. Nach Abschluss der moderierten Debatte nehmen die Vertreter der ETH Zürich aus ihrer Sicht Stellung zu drei besonders umstrittenen Aspekten der Schweizer Sicherheitsstrategie. (Von Andreas Wenger und Daniel Möckli)
- Sicherheitsbericht ohne Vorurteile (16. Mai 2009)
Von einem neuen Sicherheitsbericht werden zurzeit wahre Wunder erwartet. Wie aus manchen der bis jetzt publizierten Protokolle der inzwischen abgeschlossenen Anhörungen von Parteien und Interessengruppen sowie in- und ausländischen Experten hervorgeht, soll dieses Basisdokument – quasi als Rezeptbuch – nicht nur über die richtige Strategie der Schweiz, sondern unter anderem auch über Aufgaben, Doktrin und Strukturen der Armee verlässlichen Aufschluss geben können. (Kommentar)
- Zurück zur reinen Verteidigungspolitik (4. April 2009)
Wo immer Bundesrat Ueli Maurer in der Öffentlichkeit auftritt, stösst er auf Sympathie und Anerkennung. (Kommentar)
- Schweizer Engagement für «Atalanta» ist heuchlerisch (29. März 2009)
Die Schweizer Beteiligung an der Piratenjagd vor Somalia ist reine Symptombekämpfung. Das EDA hat für Afrika keine politische Strategie, schreibt Tobias Hagmann.
- Flagge zeigen (26. Februar 2009)
Endlich hat sich der Bundesrat doch noch dazu entscheiden können, mit einem Militärkontingent, das für Sonderoperationen ausgebildet und ausgerüstet ist, an der Operation «Atalanta» teilzunehmen und damit den Schutz der unter Schweizer Flagge fahrenden Hochseeschiffe in Anspruch nehmen zu können. (Kommentar)
- «Das käme dem Söldnerwesen» gleich (25. Januar 2009)
Micheline Calmy-Rey hält am Plan fest, Schweizer Soldaten gegen Piraten einzusetzen. Für das Angebot der Schweiz, unschuldige Guantanamo-Häftlinge aufzunehmen, führt sie «humanitäre Gründe» an.
- Realitätsverweigerung in Sicherheitsfragen (10. Januar 2009)
Die Frage, ob und in welchem Umfang sich die Schweiz an der EU-Operation «Atalanta» zum Schutz der Handelsschifffahrt vor somalischen Piraten am Horn von Afrika beteiligen soll, wird den Bundesrat an einer seiner nächsten Sitzungen erneut beschäftigen. (Kommentar)
2008
2007
- Eng abgesteckter Rahmen für zusätzliche Schweizer Friedenstruppen: Augenfällige Widersprüche zwischen Strategie und Praxis (18. Oktober 2007)
Zurzeit klärt die Armeeführung ab, wie der Parlamentsentscheid, die Kapazitäten für Friedenseinsätze zu verdoppeln, umgesetzt werden könnte. Schwierig gestaltet sich die Suche nach geeigneten Berufskadern für die Übernahme von Schlüsselfunktionen im Ausland.
- Ständerat bremst Ausbau bei Durchdienern: Verdoppelung der Kapazitäten für Auslandeinsätze (21. September 2007)
Die Zeit sei nicht reif, um die Zahl der Durchdiener zu verdoppeln: Das meint der Ständerat, der einen Vorstoss des Nationalrates ablehnte. Er stimmte dagegen dem Rüstungsprogramm 2007 zu.
- Halbherziger sicherheitspolitischer Paradigmenwechsel: Trotz richtiger Diagnose Therapie mit Rezepturen von gestern (26. Mai 2007)
Die beiden Autoren sind der Auffassung, dass die Schweiz den sicherheitspolitischen Paradigmenwechsel bis jetzt nicht konsequent vollzogen habe. Sie vermissen einen klaren Akzent auf von der Uno mandatierten Einsätzen zur Friedensförderung im zivil-militärischen Verbund. (Von Heinz Krummenacher und Laurent Goetschel)
- Zeitgemässe militärische Ausbildung – kopiert oder eigenständig? Die Schweizer Armee im Umgang mit ausländischen Erfahrungen (4. April 2007)
Die Schweizer Armee ist seit langem auf Erfahrungen angewiesen, die ausländische Streitkräfte in Kriegs- und Kriseneinsätzen gewonnen haben. Der folgende Beitrag zeigt, wie solche Lehren für die Doktrin und die Ausbildung von Kadern und Truppen umgesetzt werden. (Von Ulrich Zwygart)
- Aktive Aussenpolitik der neutralen Schweiz (31. März 2007)
Seit der weltpolitischen Wende von 1989/91 gibt es Stimmen und politische Kreise, welche die Neutralität der Schweiz und besonders die bewaffnete Neutralität für überholt halten. (Kommentar)
- Unebenheiten im retuschierten Armeekonzept: Vor der militärpolitischen Debatte im Ständerat (5. März 2007)
Am 8. März wird der Ständerat den Entwicklungsschritt 2008/2011 behandeln. Aufgrund der vorgeschlagenen Retuschen sind Unebenheiten im Konzept der Armee nicht zu übersehen.
- Gezieltere Gewichtung in der Friedensförderung: Studie empfiehlt Spezialisierung auf wenige Themen und Länder (10. Januar 2007)
Die Forschungsstelle für Sicherheitspolitik der ETH Zürich hat im Auftrag des EDA die zivile Friedensförderung des Bundes überprüft und mit vier anderen Staaten verglichen. Das Fazit der vergleichenden Länderstudie: Es fehlt eine Gesamtstrategie, die klare Prioritäten setzt und auch die Entwicklungshilfe und die Armee einbezieht.
2006
2005
2004
- Militärischer Schutz für humanitäre Hilfe: Für den Aufbau einer neutralen Friedenstruppe (14. September 2004)
Militärische Friedensunterstützung ist heute integraler Bestandteil der schweizerischen Sicherheits- und Aussenpolitik. In der Praxis jedoch ist dieser zentrale – mit den beiden anderen gleichwertige – Armeeauftrag «Friedensunterstützung und Krisenbewältigung» im Sinne von Beiträgen an Friedensoperationen der Staatengemeinschaft bisher nur in sehr bescheidenem Umfang umgesetzt worden. Im Folgenden werden Anregungen für eine Ausweitung des militärischen Friedensengagements zur Diskussion gestellt. (Von Peter Arbenz und Andreas Kohlschütter)
- Stille Angewöhnung an Friedenseinsätze: Öffentliche Meinung und Auslandengagement der Armee (29. Juni 2004)
Um die Friedenseinsätze der Armee ist es stiller geworden. Der Antrag des Bundesrates, Transportflugzeuge zu beschaffen, und der Entscheid, sich an der kommenden EU-Mission auf dem Balkan militärisch zu beteiligen, werden das Auslandengagement der Armee wieder in den Vordergrund rücken. Im Folgenden beleuchtet der Autor aufgrund jährlicher Trend-Erhebungen dieses Themenfeld. (Von Karl W. Haltiner)
Wichtiger Hinweis:
Diese Website wird in älteren Versionen von Netscape ohne
graphische Elemente dargestellt. Die Funktionalität der
Website ist aber trotzdem gewährleistet. Wenn Sie diese
Website regelmässig benutzen, empfehlen wir Ihnen, auf
Ihrem Computer einen aktuellen Browser zu installieren. Weitere
Informationen finden Sie auf
folgender
Seite.
Important Note:
The content in this site is accessible to any browser or
Internet device, however, some graphics will display correctly
only in the newer versions of Netscape. To get the most out of
our site we suggest you upgrade to a newer browser.
More
information