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NZZ-Artikel
2012
2011
2010
2009
2012
2011
- Planung mit Fragezeichen: Auch der Ständerat will die neuen Kampfjets nun über das ordentliche Budget beschaffen (29. September 2011)
Wie sich bereits abgezeichnet hatte, ist der Ständerat am Mittwoch bei der Beratung des Armeeberichts dem Nationalrat gefolgt.
- Wie die Armee rechnet: Der rasche Kauf neuer Kampfjets bedingt Einsparungen bei Bodentruppen und militärischen Immobilien (28. September 2011)
Der Nationalrat beharrt darauf, dass die Armee inskünftig 5 Milliarden Franken pro Jahr erhalten soll. Ein internes Papier des Chefs der Armee skizziert, wie die neuen Kampfjets finanziert werden könnten.
- Neue Kampfflugzeuge am Horizont: Das Parlament will die Tiger-Flotte rasch ersetzen – und einen Sollbestand von 100 000 Soldaten (15. September 2011)
Der Nationalrat will das Budget der Armee auf 5 Milliarden Franken aufstocken. Mit den zusätzlichen 600 Millionen sollen Ausbildungslücken geschlossen und neue Kampfflugzeuge finanziert werden.
- Die Armee braucht festen Boden unter den Füssen (3. September 2011)
In der bevorstehenden Herbstsession sind wichtige Weichen für die Zukunft der Armee zu stellen. Die bürgerlichen Kräfte sollten sich, bei allen sachlichen Differenzen, endlich zusammenraufen. Sonst droht ein Scherbenhaufen. (Von Hanspeter Mettler)
- VBS droht mit massivem Armee-Abbau (28. August 2011)
Das Verteidigungsdepartement bereitet drastische Sparpläne vor. Damit liefert es den Armeebefürwortern Munition für ein höheres Militärbudget.
- Der Gefechtslärm nimmt zu: Die Nationalratskommission setzt die Debatte über den Armeebericht des Bundesrates fort (13. August 2011)
Am Montag setzt die Sicherheitspolitische Kommission des Nationalrates die Debatte über den Armeebericht 2010 fort. «Sekundiert» wird sie mit Forderungen von allen Seiten.
- Die Unterfinanzierung der Armee korrigieren: Forderungen der Schweizerischen Offiziersgesellschaft – notfalls über den Weg einer Volksinitiative (13. Juli 2011)
Die Schweizerische Offiziersgesellschaft hat Eckwerte für eine glaubwürdige Armee verabschiedet. Den seit Jahren rigiden Sparkurs des Bundesrates hält sie für verantwortungslos.
- Armeegrösse nicht über das Geld steuern: Harte Kritik der Nationalratskommission am Armeebericht des Bundesrates (23. Juni 2011)
Zwar ist die Sicherheitspolitische Kommission des Nationalrates auf den Armeebericht eingetreten. Sie übt aber harte Kritik am Dokument des Bundesrates.
- Der Ständerat rüstet auf: Kleine Kammer will grössere und teurere Armee als der Bundesrat und drückt beim Kampfjet-Kauf aufs Tempo (3. Juni 2011)
Der Ständerat verlangt mehr Geld für die Armee: Diese soll neu 100 000 Angehörige zählen, zudem sollen sofort neue Kampfjets gekauft werden. Die Finanzierung ist indes unsicher.
- Widerstand im Tarnanzug: Ueli Maurer unterläuft den bundesrätlichen Sparbefehl für die Armee (22. Mai 2011)
Geht es nach dem Bundesrat, müsste Ueli Maurer bei der Armee sparen. Hinter den Kulissen weibelt der Armeeminister mit seiner Entourage indes erfolgreich für mehr Geld.
- Neue Kampfjets und eine teurere Armee: Die ständerätliche Sicherheitskommission nimmt bei der Ausrichtung der Armee Korrekturen vor (21. Mai 2011)
Die Sicherheitskommission des Ständerats will rascher neue Kampfjets kaufen als der Bundesrat. Die Armee soll zudem künftig 100 000 statt 80 000 Angehörige zählen – die Pläne sind allerdings teuer.
- Eine Debatte über den Armeebestand allein genügt nicht (14. Mai 2011)
Der Ständeratskommission sei Dank: Sie hat die Vorgaben des Bundesrates zu Armeegrösse und -kosten hinterfragt und die Nachlieferung von Varianten verlangt. Die Intervention behebt die konzeptionellen Defizite indessen nicht. (Von Hanspeter Mettler)
- Die Armee erobert Terrain zurück: Wie der Bundesrat vom Parlament und von den Milizverbänden in die Defensive gedrängt wird (20. April 2011)
Die vom Bundesrat definierten Eckwerte für die Armee wackeln. Im Ständerat wird eine Allianz geschmiedet, die mehr Soldaten und mehr Geld will.
- «Leistung und Ressourcen ins Lot bringen»: Für Armeechef André Blattmann hat die angemessene Ausrüstung der Truppe oberste Priorität (7. April 2011)
Die Sicherheit erhalte in der Politik wieder einen höheren Stellenwert. Armeechef André Blattmann sieht diesbezüglich einen Tiefpunkt überwunden.
- Unter 100 000 Mann wird es problematisch: Zusatzberichte des VBS zur Zukunft der Armee zuhanden der Ständeratskommission (1. April 2011)
Auftrags der Ständeratskommission hat das VBS mehrere Armee-Varianten durchgerechnet. Keine lasse sich mit der 4,4-Milliarden-Vorgabe des Bundesrates realisieren, lautet der wenig überraschende Befund.
- Kleinster gemeinsamer Nenner: Sicherheitspolitischer Bericht in der grossen Kammer (18. März 2011)
Gegen den Willen von SVP und Grünen nahm der Nationalrat den Sicherheitsbericht zur Kenntnis. Auf Begeisterung stiess das Papier bei niemandem.
- Wenig Begeisterung für Sicherheitsbericht: Rückweisung klar abgelehnt (26. Januar 2011)
Gleich wie der Ständerat in der Wintersession hat die Sicherheitspolitische Kommission des Nationalrats (SiK) am Dienstag den neuen Sicherheitspolitischen Bericht des Bundesrates gemäss einer Mitteilung «mit wenig Enthusiasmus» zur Kenntnis genommen.
2010
- Nachruf auf die autonome Landesverteidigung (18. Dezember 2010)
Die Schweiz ist gefordert, ihre Sicherheitspolitik an die realen Bedrohungen und Risiken anzupassen. Das bedingt klare Weichenstellungen und die Abkehr von traditionellen Verteidigungsmustern. Andernfalls droht ein politisches Nullsummenspiel. (Von René Zeller)
- «Zwischen Vaterlandsverrat und Neutralitätsmaxime»: Bundesrat Ueli Maurer verteidigt im Ständerat den Sicherheitspolitischen Bericht 2010 (16. Dezember 2010)
Der Sicherheitspolitische Bericht des Bundesrats sei zwangsläufig ein Kompromisswerk, merkte Verteidigungsminister Maurer im Ständerat an. Die Ratsdebatte spiegelte die vorherrschende Ratlosigkeit wider.
- Forderungskatalog für die Schweizer Armee der Zukunft (9. Dezember 2010)
In der schweizerischen Politik fehlt es zurzeit am gemeinsamen Willen, langfristige Reformen anzupacken und konstruktive Lösungen durchzusetzen. Ein Beispiel dafür liefern die Auseinandersetzungen um die neue Sicherheitspolitik und die Zukunft unserer Armee. (Von Peter Arbenz)
- Marschbefehl für die «Armee light»: Verteidigungsminister Ueli Maurer will sämtliche Armeebereiche tabulos überprüfen (23. November 2010)
Um 1 Milliarde Franken soll das Militärbudget reduziert werden. Ueli Maurer hat die Armeespitze beauftragt, diesen Sparkurs zu konkretisieren. Tabu sind nur die Eckwerte Neutralität, Milizprinzip und Militärdienstpflicht.
- Bundesrat Maurer muss Armeebericht nachbessern: Ständeratskommission verlangt neue Varianten zur Armee und eine Neubeurteilung der internationalen Kooperation (20.November 2010)
Die Sicherheitskommission will die Eckwerte im Armeebericht selber festlegen und fordert dazu von Bundesrat Maurer vertiefte Abklärungen. Den Sicherheitsbericht hält sie für «tauglich».
- Die Armee verteidigen: Militärische Milizorganisationen wollen gemeinsam Widerstand leisten (27. Oktober 2010)
Der im militärfreundlichen Lager grassierende Frust über die Schrumpfkur der Armee soll in politischen Widerstand münden. Der Dachverband der Offiziere ist daran, die Kräfte zu bündeln.
- Die Politik muss das Sicherheitsniveau bestimmen (12. Oktober 2010)
Die Schweizer Armee steht seit Jahren permanent unter Reformdruck. Hinzu kam die finanzielle Auszehrung. Das hat die Armee an den Rand des Kollapses gebracht. Jetzt muss es darum gehen, die Sicherheitspolitik und damit auch die Armee wieder auf ein solides Fundament zu stellen. (Von Ueli Maurer)
- Schweizer Volksheer – Paradigmawechsel nötig: Die Vorteile einer Freiwilligenmiliz sind offensichtlich. (8. Oktober 2010)
Eine Freiwilligenmiliz käme der Schweizer Wehrtradition, also dem nebenberuflichen Engagement, am ehesten entgegen. Die Reduzierung der Wehrpflicht zwecks Erhalts der Milizwehrform ist damit die einzige Option. (Von Karl W. Haltiner)
- SVP will 120 000 Soldaten: Bekräftigte Kritik am Armeebericht des Bundesrates (6. Oktober 2010)
Mindestens 120 000 Soldaten, Verzicht auf Auslandeinsätze, Mängelbehebung statt neue Reform – die SVP hält an ihrem traditionellen Armeebild fest.
- Offiziere auf dem Trümmerfeld: Wie die armeefreundlichen Milizorganisationen das finanzielle Korsett des Bundesrats sprengen wollen (5. Oktober 2010)
Die Debatte um die Zukunft der Armee ist entbrannt. Im Lager der Militärfreunde ist man sich einig, dass die Armee mehr Geldbraucht. Uneinig sind sich die Milizorganisationen aber in konzeptionellen Fragen.
- Armee im Rückzugsgefecht: Kostendach von 4,4 Milliarden Franken – 80 000 Armeeangehörige als neuer Sollbestand (2. Oktober 2010)
Die Armee der Zukunft darf nicht mehr als 4,4 Milliarden Franken pro Jahr kosten. Das bedingt, dass Bundesrat Ueli Maurer Leistungskürzungen von 1 Milliarde Franken identifizieren muss.
- Schweizer Armee: Der Verteidigungsminister als Dienstverweigerer (26. September 2010)
Bundesrat Ueli Maurer will und will und will nicht nachgeben. Man kann es als gewiefte Taktik in eigener Sache, aber auch als Sturheit oder Obstruktion bezeichnen, dass er auf einem Jahresbudget von 5 Milliarden Franken für die Armee beharrt.
- Maurer läuft erneut auf: Der Armeeminister beantragtweiter 5 Milliarden Franken pro Jahr für die Armee (26. September 2010)
Ueli Maurer ist mit seinem Armeebericht im Bundesrat bereits einmal abgeblitzt. Dennoch beharrt er auf seinen Positionen und ignoriert die Vorgaben des Kollegiums.
- Verteidigungsminister im Haifischbecken: Der Armeebericht lässt weiter auf sich warten – Bundesrat Ueli Maurer wird immer einsamer (25. September 2010)
Die Beschlussfassung zu dem von Ueli Maurer vorgelegten Armeebericht ist im Bundesrat ein weiteres Mal verschoben worden. Die kursierenden Einschätzungen zur Situation im VBS sind alarmierend.
- Armee ohne Kompass (28. August 2010)
Die Verunsicherung in der Armee nimmt rasch zu, mit gravierenden Folgen beim Nachwuchs von Kadern. Die konzeptionellen Defizite beschädigen die Aussenwahrnehmung und die Glaubwürdigkeit der schweizerischen Sicherheitspolitik. (Von Hanspeter Mettler)
- Schweizer Sicherheitspolitik unter der Käseglocke: Rudimentäre Beurteilung internationaler Einflussfaktoren (17. August 2010)
Wie schon in früheren Dokumenten fehlt auch im neuen Sicherheitsbericht eine umfassende Beurteilung der europäischen Sicherheitsarchitektur und von deren Konsequenzen für die Schweizer Sicherheitspolitik.
- Sicherheitsbericht wie gehabt: Bundesrat will im Herbst über den Kampfflugzeugkauf entscheiden (25. Juni 2010)
Der Bundesrat hat den neuen Sicherheitsbericht an das Parlament verabschiedet – mit nur noch minimalen Retuschen. Den Entscheid über ein neues Kampfflugzeug will die Regierung im Herbst fällen.
- Es bleibt beim Tunnelblick: Sicherheitsbericht ohne Strategie (25. Juni 2010)
Es liesse sich ja relativieren: Ein sicherheitspolitischer Bericht des Bundesrates entfaltet keine rechtliche Wirkung. Das Parlament nimmt ihn zur Kenntnis und kann darüber debattieren. Geht es dann später an die Weichenstellungen in der Sicherheitspolitik, bei Doktrin, Gliederung und Ausrüstung der Armee, sind die Räte frei. Sie entscheiden souverän über Gesetzesänderungen und Rüstungsprogramme. Und doch herrscht nach dem, was der Bundesrat am Mittwoch verabschiedet hat, weitherum Ernüchterung. (Kommentar)
- Irritationen um Armeebericht: Der Zeitdruck im VBS wird zusehends spürbar (16. Juni 2010)
Die Kommunikation des Verteidigungsdepartements zum Entwurf des Armeeberichts wirkt wenig koordiniert. Sicherheitspolitiker des Parlaments stellen zunehmend Fragen.
- Maurers Umweg um das Bundesratskollegium: Es bestehen Zweifel, ob der Verteidigungsminister beim Armeebericht das Gesetz befolgt (13. Juni 2010)
Bundesrat Ueli Maurer führt eine breite Anhörung zum Armeebericht durch, bevor der Bundesrat das Papier kennt. Dies provoziert heftige Kritik in Regierung und Parlament.
- Sicherheitsbericht in der Kritik: Klartext aus dem Ständerat (5. Juni 2010)
Die zuständige Ständeratskommission ist unzufrieden mit dem Entwurf für den neuen Sicherheitsbericht. Sie fordert vom Bundesrat Korrekturen.
- Beschwerlicher Weg zur besten Armee der Welt (25. Mai 2010)
Seit dem Ende des Kalten Krieges hat die Schweiz vier Armeereorganisationen erlebt. Unter Berücksichtigung der laufenden Reorganisationsprojekte drängt sich der Schluss auf, die Armee befinde sich in einem permanenten Transformationsprozess. Ein Ende ist nicht abzusehen. (Von Hans Schatzmann)
- Festhalten an der Sicherheitskooperation (16. April 2010)
Der Bundesrat hat den Entwurf für einen neuen Sicherheitspolitischen Bericht verabschiedet. Dessen mangelnde Verbindlichkeit ist nicht behoben worden, auch wenn die Kapitel über internationale Einsätze leicht umgeschrieben wurden.
- Wenig Begeisterung: Stimmen zum Sicherheitsbericht (16. April 2010)
Sicherheitspolitiker und Parteien haben mehrheitlich zurückhaltend auf den Sicherheitspolitischen Bericht des Bundesrats reagiert.
- Bundesrat Maurer in der Zwickmühle (12. April 2010)
Vor der Auns hat Bundesrat Maurer die militärischen Internationalisten hart angegriffen. Die Debatte über die Sicherheit ist für ihn eine staatspolitische Schicksalsfrage.
- Armeebericht soll klare Akzente setzen: Bundesrat Maurer weckt Erwartungen bezüglich des künftigen Profils der Streitkräfte (10. April 2010)
Im Sommer soll nicht nur der neue Sicherheitsbericht, sondern auch der Armeebericht des VBS vorliegen. Verteidigungsminister Bundesrat Ueli Maurer fordert klare Aussagen zu Doktrin und Armeegrösse.
- Weitere Zusatzschlaufe beim Sicherheitsbericht: Bundesrat will «noch einige Fragen klären» und vertagt auch den Tiger-Teilersatz (1. April 2010)
Der Bundesrat hat sich beim neuen Sicherheitsbericht ein weiteres Mal nicht einigen können. Als Folge davon wartet er auch beim Entscheid über den Ersatz der Tiger-Jets zu.
- Maurers mühselige Obstruktion beim Sicherheitsbericht (27. März 2010)
Der im Oktober vom Bundesrat zurückgewiesene neue Sicherheitspolitische Bericht steht erneut zur Debatte. Die mittlerweile eingefügten Ergänzungen ändern nichts daran, dass der Bericht formell und inhaltlich nicht befriedigt. Basis für eine nachhaltige Strategie ist er nicht. (Von Hanspeter Mettler)
- Maurer widersetzt sich Vorgaben (21. März 2010)
Verteidigungsminister Maurer geht bestenfalls widerwillig auf die Vorgaben des Bundesrats ein. Das zeigt die neue Version des sicherheitspolitischen Berichts. Das Aussendepartement hat die Mitarbeit verweigert.
2009
- Lärm statt Debatte rund um die Armee (14. November 2009)
Kampfflugzeugbeschaffung und neuer Sicherheitspolitischer Bericht – rund um die Armee läuft derzeit vieles schief. Bundesrat und Parlament verbeissen sich in Detailfragen, während die dringend nötige Strategiedebatte nicht in Gang kommt. (Von Hanspeter Mettler)
- Kein Konzept in Sicht (1. November 2009)
Manches läuft falsch bei der Armee, selbst Optimisten sind ernüchtert. Und die Sicherheitspolitik befindet sich in einer kritischen Lage. Es mangelt an einer Strategiediskussion, schreibt Bruno Lezzi.
- Armeedebatte auf brüchigem Fundament (19. August 2009)
Dass die Linke bis Ganzlinke die Armee verkleinern beziehungsweise abschaffen will, darf als bekannt vorausgesetzt werden. Alle Aufklärungsarbeit wird daran, wie die Erfahrung zeigt, nichts ändern können. (Kommentar)
- Sicherheitspolitik als Interessenpolitik: Spektrum der nationalen Sicherheitsinteressen erweitern (7. Juli 2009)
Im Dezember soll der Sicherheitspolitische Bericht 2009 dem Bundesrat vorliegen. Der Autor plädiert dafür, Sicherheit als eine Herausforderung zu begreifen, die alle staatlichen Bereiche und Ebenen betrifft. Die zukünftige Sicherheitspolitik der Schweiz müsse deshalb auf das gesamte Spektrum der nationalen Interessen zielen. (Von Nationalrat Pius Segmüller - cvp., Luzern)
- Die Armee zwischen traditionellen Bindungen und neuen Realitäten: Ein Vierteljahrhundert Schweizer Sicherheits- und Militärpolitik aus persönlicher Sicht (27. Juni 2009)
Seit den frühen neunziger Jahren versucht die Armee, sich neu zu orientieren. Strukturreformen vermögen ungelöste Grundsatzfragen aber nicht zu übertünchen. Am Ende seiner Tätigkeit bei der NZZ blickt der Autor auf die Sicherheits- und Militärpolitik der letzten 25 Jahre zurück. (Von Inlandredaktor Bruno Lezzi)
- Sicherheitspolitik im Zeichen der Globalisierung: Umstrittene Felder der schweizerischen Strategie (19. Juni 2009)
Das Center for Security Studies der ETH Zürich hat im Auftrag des Verteidigungsdepartements (VBS) eine interaktive Webplattform betrieben, die der Bevölkerung eine Beteiligung an der laufenden Überprüfung der sicherheitspolitischen Strategie ermöglichte. Nach Abschluss der moderierten Debatte nehmen die Vertreter der ETH Zürich aus ihrer Sicht Stellung zu drei besonders umstrittenen Aspekten der Schweizer Sicherheitsstrategie. (Von Andreas Wenger und Daniel Möckli)
- Umfassender Sicherheitsverbund Schweiz: Leitmotiv für den neuen Sicherheitsbericht (10. Juni 2009)
Die Schweizer Sicherheitspolitik ist seit längerem durch eine Polarisierung zwischen Befürwortern und Gegnern der internationalen Kooperation geprägt. Die Hauptaufgabe des neuen Sicherheitsberichts müsste es sein, einen Ausweg aus dieser Verengung zu zeigen. Die Autoren des folgenden Beitrags verstehen Krisenbewältigung als Verbundaufgabe aller Sicherheitsakteure unter Einbezug der inneren wie der äusseren Sicherheit. (Von Urs Schwaller und Bernhard Wigger)
- «Der Milizgeist muss neu belebt werden»: Gespräch mit Nationalrat Johann Schneider-Ammann über Sicherheitsfragen (29. Mai 2009)
Auf Initiative des Berner FDP-Nationalrates Johann Schneider-Ammann findet am kommenden 21. August in Langenthal ein Miliz- und Militärfest statt. Der Politiker und Unternehmer nimmt im Gespräch mit Inlandredaktor Bruno Lezzi zu Sicherheitsfragen Stellung.
- Sicherheitsbericht ohne Vorurteile (16. Mai 2009)
Von einem neuen Sicherheitsbericht werden zurzeit wahre Wunder erwartet. Wie aus manchen der bis jetzt publizierten Protokolle der inzwischen abgeschlossenen Anhörungen von Parteien und Interessengruppen sowie in- und ausländischen Experten hervorgeht, soll dieses Basisdokument – quasi als Rezeptbuch – nicht nur über die richtige Strategie der Schweiz, sondern unter anderem auch über Aufgaben, Doktrin und Strukturen der Armee verlässlichen Aufschluss geben können. (Kommentar)
- Sicherheits- und Verteidigungspolitik in einer globalisierten Welt: Rahmen für die Formulierung eines Sicherheitsberichts der Schweiz (7. April 2009)
Moderne Risiken und Gefahren rufen nach ebenso zeitgemässen Sicherheitsstrategien. Mit Blick auf die laufenden Arbeiten an einem neuen schweizerischen Sicherheitsbericht entwirft der Autor im folgenden Beitrag ein Bild der internationalen Sicherheitsbemühungen. (Von Fred Tanner)
- «Spätestens ab 2010 wieder länger abverdienen»: Gespräch mit Korpskommandant André Blattmann, Chef der Schweizer Armee (16. März 2009)
Seit dem 1. März ist Korpskommandant André Blattmann Chef der Schweizer Armee. Im Gespräch mit der NZZ räumt er Mängel bei der Logistik und beim neuen Ausbildungsmodell ein. Höchste Priorität hat für ihn in diesem Jahr die Sicherstellung des Kadernachwuchses.
- Neue Wege bei der Definition der Sicherheitspolitik: Das Parlament muss sicherheitspolitische Kernaussagen genehmigen können (12. März 2009)
Mit dem Ziel, die Akzeptanz eines neuen Sicherheitsberichts zu steigern, schlagen die Autoren vor, sicherheitspolitische Kernaussagen durch das Parlament genehmigen zu lassen. Davon wird eine grössere sicherheitspolitische Kontinuität erwartet. Alle bisherigen Sicherheitskonzeptionen wurden von den eidgenössischen Räten nur zur Kenntnis genommen. (Von Peter Malama und Daniel Heller)
- «Ein neuer Sicherheitsbericht muss politisch breit abgestützt sein»: Gespräch mit Botschafter Raimund Kunz (4. Februar 2009)
Raimund Kunz leitete vom Oktober 2004 bis Ende 2008 die Direktion für Sicherheitspolitik im Verteidigungsdepartement (VBS). In dieser Funktion hat er auch Vorbereitungsarbeiten für einen neuen Sicherheitsbericht geleistet. Kunz ist seit kurzem Botschafter der Schweiz in der Türkei. Im Gespräch mit der NZZ, das kurz vor seiner Abreise geführt worden ist, beantwortet er Fragen zu diesem Grundlagendokument.
- Strategie aus parteipolitischer Sicht: Erste Umrisse des Sicherheitsdenkens Bundesrat Ueli Maurers (28. Januar 2009)
Wie Bundesrat Ueli Maurer auf die Sicherheits- und Militärpolitik Einfluss nehmen will, ist zurzeit schwer abzuschätzen. Soll künftig strategisch flexibel geführt werden können, ist der Rahmen in einem neuen Sicherheitsbericht möglichst weit abzustecken.
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