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Versorgungspolitik und -sicherheit im Kontext globaler Risiken und Interessen

Autor(en): Jonas Hagmann, Myriam Dunn Cavelty, Andreas Wenger

Herausgeber: Andreas Wenger, Daniel Trachsler

In: Bulletin 2011 zur schweizerischen Sicherheitspolitik

Serie: Bulletin zur schweizerischen Sicherheitspolitik

Seiten: 9–35

Verlag(e): Center for Security Studies (CSS), ETH Zürich

Publikationsjahr: 2011

Publikationsort: Zürich


Moderne Industriestaaten sind auf den ungestörten Zugang zu globalen Ressourcen, leistungsfähigen Infrastrukturen und sicheren Handelswegen angewiesen. Aufgabe des Staates ist es daher, im Verbund mit der Privatwirtschaft schweren Störungen der wirtschaftlichen Landesversorgung vorzubeugen. Die Fokussierung der Sicherheitspolitik auf transnationale und schwer erfassbare Risiken, die globale Interessenlage der Schweiz, aber auch dynamisierte wirtschaftliche Liefer- und Produktionsansätze erfordern heute eine Neuausrichtung der Schweizer Versorgungspolitik. Der Beitrag zeigt, wie der Paradigmenwechsel weg von der Sicherheits- hin zu der Risikologik die Landesversorgung zunehmend von reaktiven Interventionen weg- und zu präventiven Ansätzen hinbewegt. Institutionell verweisen die politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen auf die Notwendigkeit, die Landesversorgung stärker an der Schnittstelle zwischen Wirtschaftspolitik, Aussenpolitik und Sicherheitspolitik einzubetten.

Download:

Deutsch (PDF)

 

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